Die meisten Prompt-Sammlungen im Netz haben dasselbe Problem. Sie sind nach Kategorien wie "Business" oder "Kreativität" sortiert, und du suchst dich tot, bis du etwas findest, das zu deiner Aufgabe von heute passt. Diese ChatGPT Prompts auf Deutsch sind anders geordnet, nämlich nach der Aufgabe, die bei dir gerade auf dem Tisch liegt. Alle 200 stehen hier auf der Seite, zum Kopieren und Anpassen.
Inhaltsverzeichnis
Sprung zu deiner Aufgabe
Bereich | Prompts | Typische Aufgabe |
|---|---|---|
Positionierung und Angebot | 1 bis 24 | Zielgruppe schärfen, Angebot beschreiben |
Website und Landingpage | 25 bis 52 | Startseite, Verkaufsseite, Über-mich |
Social Media | 53 bis 84 | LinkedIn, Instagram, Kurzvideo-Skripte |
E-Mail und Newsletter | 85 bis 110 | Betreffzeilen, Sequenzen, Rückgewinnung |
Blog und SEO | 111 bis 140 | Gliederung, Rohtext, Meta-Angaben |
Kundengespräch und Verkauf | 141 bis 162 | Angebot, Einwände, Nachfassen |
Organisation und Analyse | 163 bis 186 | Auswertung, Planung, Zusammenfassung |
Bilder mit ChatGPT | 187 bis 200 | Produktfotos, Grafiken, Social-Visuals |
Jeder Prompt ist auf Deutsch formuliert und auf ein Ein-Personen-Unternehmen zugeschnitten. Du musst nichts übersetzen und nichts an eine Konzernstruktur anpassen. Text in eckigen Klammern ersetzt du durch deine eigenen Angaben.
Warum die meisten Prompt-Listen nichts bringen
Auf Reddit beschreibt ein Nutzer im Subreddit r/ChatGPTPromptGenius das Problem ziemlich treffend. Er habe massenhaft Prompts getestet, und es fühle sich an, als benutzten alle die immer gleichen paar Ideen, etwa "schreib mir einen Post". Genau das ist der Kern.
Sammlungen mit 500 oder 1000 Prompts wirken großzügig. In der Praxis stehen dort 40 brauchbare Ideen, die durch alle möglichen Themen dupliziert wurden. Dazu kommt ein zweites Problem. Viele Listen liefern dir einen fertigen Satz, aber keine Erklärung, warum er funktioniert. Sobald deine Aufgabe leicht abweicht, stehst du wieder am Anfang.
Wir gehen hier anders vor. Jeder Prompt sagt dir in einer Zeile, wofür er da ist. Und du bekommst die Formel, mit der du dir jeden weiteren selbst baust.
Die Formel hinter jedem guten Prompt
Ein Prompt, der zuverlässig funktioniert, enthält fünf Bausteine. Rolle, Aufgabe, Kontext, Format, Einschränkung. Fehlt einer davon, rät ChatGPT, und du bekommst den generischen Text, über den sich alle beschweren.
Rolle: Wer soll antworten? "Du bist Texterin für Handwerksbetriebe."
Aufgabe: Was genau soll entstehen? "Schreib drei Betreffzeilen."
Kontext: Für wen, in welcher Lage? "Empfänger sind Bestandskunden, die seit einem Jahr nichts gekauft haben."
Format: Wie soll das Ergebnis aussehen? "Maximal 45 Zeichen, als nummerierte Liste."
Einschränkung: Was ist verboten? "Keine Ausrufezeichen, kein Wort 'exklusiv'."
Der fünfte Punkt ist der, den fast alle weglassen. Dabei ist er der wirksamste. ChatGPT hat Lieblingswörter, und wenn du sie nicht ausdrücklich verbietest, tauchen sie in jedem Text wieder auf. Wie du das systematisch angehst, steht ausführlich in unserem PROMPT+ Guide zum richtigen Prompten.

Fehlt die Einschränkung, klingt das Ergebnis nach Standard-KI.
Ein Beispiel, das den Unterschied zeigt
So fragen die meisten:
Schreib mir einen LinkedIn-Post über Zeitmanagement.
Das Ergebnis kennst du. Drei Absätze über Prioritäten, ein Zitat, am Ende "Wie handhabst du das?". Austauschbar.
Und so sieht dieselbe Anfrage mit allen fünf Bausteinen aus:
Du bist Ghostwriter für Solo-Selbstständige. Schreib einen LinkedIn-Post über Zeitmanagement für Coaches, die zu viele Erstgespräche führen und danach keine Zeit zum Ausarbeiten haben. Erste Zeile ist eine konkrete Beobachtung aus dem Alltag, keine Frage und keine These. Danach der Gedanke in vier kurzen Absätzen. Maximal 180 Wörter. Keine Emojis, keine Hashtags, kein Aufruf zum Kommentieren am Ende.
Der zweite Prompt ist länger, aber du schreibst ihn einmal und benutzt ihn zwanzigmal. Genau so sind die folgenden 200 gebaut.
Positionierung und Angebot
Hier fangen die meisten an, und hier sind die Ergebnisse am schnellsten sichtbar. ChatGPT ist gut darin, dir deine eigene Unschärfe zu spiegeln.
1. Zielgruppe im Dialog schärfen
Du bist Positionierungsberaterin für Solo-Selbstständige im deutschsprachigen Raum. Ich biete [Leistung] für [grobe Zielgruppe] an. Stell mir nacheinander sieben Fragen, die meine Zielgruppe schärfer machen. Stell immer nur eine Frage und warte auf meine Antwort. Am Ende formulierst du drei mögliche Positionierungssätze. Keine Marketing-Floskeln, keine Wörter wie "individuell zugeschnitten" oder "rundum stimmig".
2. Angebot in Kundensprache übersetzen
Du bist Texterin. Hier ist meine Leistungsbeschreibung: [Text]. Schreib sie so um, dass eine [Zielgruppe] in zehn Sekunden versteht, was sie davon hat. Nutze die Worte, die diese Zielgruppe selbst benutzt, nicht meine Fachbegriffe. Maximal 60 Wörter. Erkläre danach in zwei Sätzen, welche Fachbegriffe du ersetzt hast und warum.
3. Preis begründen ohne Superlative
Ich verlange [Preis] für [Leistung]. Argumentiere in fünf Punkten, warum dieser Preis gerechtfertigt ist, ohne Superlative zu verwenden. Jeder Punkt soll ein konkretes Ergebnis für den Kunden benennen, kein Merkmal meiner Arbeit.
4. Das Problem hinter dem Problem finden
Meine Kunden kommen zu mir mit diesem Anliegen: [Anliegen]. Frag fünfmal hintereinander "und warum ist das ein Problem?", jeweils aufbauend auf der vorherigen Antwort. Formuliere am Ende das eigentliche Problem in einem Satz aus Kundensicht.
5. Abgrenzung zum Wettbewerb
Hier ist meine Leistungsbeschreibung: [Text]. Hier sind drei Wettbewerber: [Namen und je ein Satz]. Nenne mir vier Punkte, in denen ich austauschbar wirke, und zu jedem eine Möglichkeit, das zu ändern. Sei streng. Wenn ich nirgends unterscheidbar bin, sag mir das.
6. Elevator Pitch in drei Längen
Formuliere meine Positionierung in drei Längen: als Satz mit maximal 12 Wörtern, als Absatz mit 40 Wörtern, als gesprochene Antwort auf "Und was machst du so?" mit 25 Wörtern. Grundlage: [Leistung, Zielgruppe, Ergebnis]. Die gesprochene Variante soll klingen, als sagt man sie auf einer Party.
7. Wunschkunde beschreiben
Beschreib meinen Wunschkunden als eine konkrete Person mit Namen, Alter, Beruf und Alltag. Grundlage: [was du über deine besten Kunden weißt]. Schreib danach fünf Sätze, die diese Person über ihre aktuelle Lage sagen würde, in ihren eigenen Worten.
8. Absage-Kriterien festlegen
Ich biete [Leistung] an. Formuliere sechs Kriterien, bei denen ich einen Auftrag ablehnen sollte, weil er mir langfristig schadet. Begründe jedes Kriterium in einem Satz.
9. Angebotsstruktur aufräumen
Hier sind alle meine Angebote: [Liste mit Preisen]. Sag mir, welche sich überschneiden, welches überflüssig ist und welches fehlt. Schlag eine reduzierte Struktur mit maximal drei Angeboten vor und begründe die Reihenfolge.
10. Nutzenversprechen testen
Mein Nutzenversprechen lautet: "[Satz]". Nenne fünf Gründe, warum ein Interessent das nicht glaubt. Formuliere zu jedem Grund, welchen Beleg ich liefern müsste.
11. Zielgruppe verengen
Meine Zielgruppe ist aktuell [Beschreibung]. Schlag mir vier engere Zielgruppen daraus vor. Nenne zu jeder, welches Problem dort besonders scharf ist und welchen Satz ich auf meiner Startseite ändern müsste.
12. Von der Methode zum Ergebnis
Hier beschreibe ich meine Arbeitsweise: [Text]. Schreib den Text so um, dass er das Ergebnis für den Kunden in den Vordergrund stellt und die Methode nur noch als Beleg auftaucht. Behalte alle Fakten.
13. Einwand gegen die Positionierung
Meine Positionierung lautet: "[Satz]". Spiel den skeptischen Kollegen und zerpflück sie in fünf Punkten. Sag mir danach, welcher der fünf Punkte der ernsteste ist.
14. Referenzen strukturieren
Hier sind Rohnotizen zu einem Kundenprojekt: [Notizen]. Mach daraus eine Referenz nach dem Muster Ausgangslage, Vorgehen, Ergebnis. Maximal 150 Wörter. Das Ergebnis muss eine Zahl oder eine konkrete Veränderung enthalten. Wenn beides fehlt, sag mir, wonach ich den Kunden fragen soll.
15. Angebotsnamen finden
Ich habe ein Angebot, das [Beschreibung] leistet. Schlag zwölf Namen vor. Vier beschreibend, vier bildhaft, vier nüchtern nach dem Muster "Was für wen". Keine englischen Kunstwörter, keine Wortspiele mit meinem Firmennamen.
16. Zielgruppen-Sprache sammeln
Hier sind Zitate aus Kundengesprächen und Bewertungen: [Zitate]. Zieh daraus die zwanzig Wörter und Wendungen, die meine Zielgruppe selbst benutzt. Markiere die fünf, die ich auf meiner Website noch gar nicht verwende.
17. Ehrliche Grenzen benennen
Ich biete [Leistung] an. Formuliere vier Sätze, in denen ich offen sage, was mein Angebot nicht leistet. Sie sollen Vertrauen schaffen, ohne mich kleinzumachen.
18. Positionierung gegen den Preis prüfen
Meine Positionierung: [Satz]. Mein Preis: [Preis]. Passt beides zusammen? Nenne mir drei Signale auf meiner Website, die den Preis untergraben, und drei, die ihn stützen würden.
19. Erstgespräch-Leitfaden
Bau mir einen Leitfaden für ein 30-minütiges Erstgespräch zu [Leistung]. Struktur mit Zeitangaben. Zu jedem Abschnitt zwei Fragen, die ich stellen sollte. Am Ende zwei Fragen, an denen ich merke, dass der Interessent nicht passt.
20. Angebot für einen zweiten Markt
Mein Angebot [Beschreibung] richtet sich an [Zielgruppe A]. Prüfe, ob es auch für [Zielgruppe B] taugt. Nenne, was gleich bleibt, was ich ändern müsste und woran das Ganze scheitern könnte.
21. Vom Stundensatz zum Paket
Ich rechne [Leistung] aktuell nach Stunden ab, mit [Stundensatz]. Entwirf drei Paketangebote daraus. Gib je Paket an, was drin ist, was bewusst nicht drin ist, und einen Preisvorschlag mit Begründung.
22. Website-Startsatz aus der Positionierung
Meine Positionierung: [Satz]. Schreib acht Varianten für den ersten Satz auf meiner Startseite. Vier nennen das Ergebnis, vier benennen das Problem. Maximal 14 Wörter je Variante.
23. Kaltstart-Angebot
Ich will mit [Leistung] neu anfangen und habe noch keine Referenzen. Entwirf ein kleines Einstiegsangebot, das ein Interessent ohne großes Risiko buchen kann. Nenne Umfang, Preisrahmen und wie ich daraus eine Referenz mache.
24. Positionierung in einem Jahr
Meine Positionierung heute: [Satz]. Beschreib, wie sie in zwölf Monaten aussehen könnte, wenn ich in Richtung [Ziel] arbeite. Nenne die drei Schritte dorthin und was ich als Erstes ändern müsste.
Website und Landingpage
Der häufigste Fehler auf Selbstständigen-Websites ist, dass oben steht, wer du bist, und nicht, was der Besucher davon hat. Die folgenden Prompts drehen das um.
25. Startseite über der Falz
Du bist Conversion-Texter. Schreib den oberen Bereich meiner Startseite: Überschrift, ein Satz Erklärung, ein Button-Text. Mein Angebot: [Beschreibung]. Zielgruppe: [Zielgruppe]. Die Überschrift nennt das Ergebnis, nicht die Methode. Gib mir fünf Varianten und sortiere sie danach, wie konkret sie sind.
26. Über-mich-Seite ohne Fremdscham
Schreib eine Über-mich-Seite in der Ich-Form, etwa 250 Wörter. Fakten über mich: [Stichpunkte]. Der Text soll kompetent klingen, ohne dass ich mich selbst lobe. Keine Formulierungen wie "mit Leidenschaft" oder "seit über X Jahren brenne ich für". Baue eine konkrete Anekdote ein, an der man meine Arbeitsweise erkennt.
27. Einwände auf der Verkaufsseite abräumen
Hier ist meine Verkaufsseite: [Text]. Lies sie aus der Sicht eines skeptischen Interessenten und nenne die acht Einwände, die beim Lesen entstehen und unbeantwortet bleiben. Sortiere nach Kaufrelevanz. Formuliere zu den drei wichtigsten je einen Absatz, der den Einwand aufgreift, ohne ihn wörtlich zu benennen.
28. Seitenstruktur planen
Ich brauche eine Verkaufsseite für [Angebot] an [Zielgruppe]. Entwirf die Abschnittsfolge von oben nach unten. Gib je Abschnitt an: Überschrift, Zweck, was inhaltlich rein muss, ungefähre Länge. Begründe die Reihenfolge in zwei Sätzen.
29. Button-Texte testen
Mein Button sagt aktuell "[Text]". Schlag zehn Alternativen vor. Fünf beschreiben die Handlung, fünf das Ergebnis. Sag mir, welche drei am besten zu einem [Preisrahmen]-Angebot passen und warum.
30. Text kürzen ohne Substanzverlust
Hier ist mein Seitentext mit [Anzahl] Wörtern: [Text]. Kürze ihn auf die Hälfte. Kein Argument darf verlorengehen. Sag mir am Ende in drei Punkten, was du gestrichen hast und warum es entbehrlich war.
31. FAQ aus echten Fragen
Hier sind Fragen, die mir Interessenten wirklich stellen: [Fragen]. Schreib daraus einen FAQ-Bereich. Jede Antwort maximal 60 Wörter, direkt beantwortend, ohne Verkaufssprache. Ergänze zwei Fragen, die noch fehlen und die ein Käufer sich stellt.
32. Preisseite formulieren
Ich habe drei Pakete: [Beschreibung mit Preisen]. Schreib die Preisseite. Je Paket: Name, ein Satz für wen, vier Leistungen, ein Satz für wen es nicht ist. Am Ende ein kurzer Absatz zur Zahlungsmodalität. Keine künstliche Verknappung.
33. Landingpage für eine einzelne Kampagne
Ich bewerbe [Angebot] über [Kanal] an Leute, die gerade [Auslöser] erlebt haben. Schreib eine Landingpage mit genau einem Ziel: [Ziel]. Kein Navigationsmenü im Kopf mitdenken. Maximal 500 Wörter.
34. Sozialer Beleg richtig platzieren
Hier ist meine Seitenstruktur: [Abschnitte]. Hier sind meine Referenzen: [Zitate]. Sag mir, welches Zitat an welcher Stelle den passenden Zweifel auffängt. Begründe jede Zuordnung in einem Satz.
35. Ton an die Zielgruppe angleichen
Hier ist mein Seitentext: [Text]. Meine Zielgruppe ist [Beschreibung] und redet so: [Beispielsätze]. Pass den Ton an, ohne den Inhalt zu verändern. Zeig mir danach fünf Stellen im Vorher-Nachher-Vergleich.
36. Erste Zeile aus Kundensicht
Meine aktuelle Überschrift: "[Text]". Schreib zehn Alternativen, die mit dem Zustand des Besuchers beginnen, nicht mit meinem Angebot. Maximal 12 Wörter je Variante.
37. Leistungsseite für eine einzelne Leistung
Ich biete [Leistung] an. Schreib eine eigene Seite dafür. Struktur: für wen, welches Problem, wie der Ablauf aussieht, was es kostet, wie man startet. Der Ablauf soll in vier Schritten stehen, mit realistischen Zeitangaben.
38. Kontaktseite, die Hürden senkt
Schreib meine Kontaktseite. Ich will [gewünschte Kontaktart]. Nenne, was ein Interessent mir schreiben soll, wie schnell ich antworte und was danach passiert. Maximal 120 Wörter. Ohne Formularpflichtfelder-Aufzählung.
39. Formularfelder reduzieren
Mein Kontaktformular fragt ab: [Felder]. Sag mir, welche Felder ich streichen kann, ohne dass mir für die Vorqualifizierung etwas fehlt. Schlag stattdessen eine einzige gute Freitextfrage vor.
40. Danke-Seite nutzen
Jemand hat gerade [Handlung] auf meiner Seite gemacht. Schreib die Danke-Seite. Sag, was als Nächstes passiert, gib eine sinnvolle nächste Handlung und einen Grund, warum sie sich lohnt. Maximal 100 Wörter.
41. Text auf Verständlichkeit prüfen
Prüfe diesen Text auf Verständlichkeit: [Text]. Markiere jeden Satz über 20 Wörter, jedes Fachwort ohne Erklärung und jede Passivkonstruktion. Gib zu jedem Fund eine konkrete Umformulierung.
42. Vergleichstabelle bauen
Meine drei Pakete: [Beschreibung]. Bau eine Vergleichstabelle mit maximal acht Zeilen. Jede Zeile ist ein Kriterium, das für die Kaufentscheidung wirklich zählt. Keine Zeile, die nur ein Häkchen mehr erzeugt.
43. Garantie oder Rücktritt formulieren
Ich biete [Leistung] für [Preis]. Formuliere drei Varianten einer fairen Rücktrittsregelung, von zurückhaltend bis großzügig. Nenne zu jeder, welches Risiko sie mir bringt.
44. Seite für ein kostenloses Erstgespräch
Schreib die Seite, auf der man mein kostenloses Erstgespräch bucht. Nenne, was im Gespräch passiert, was es nicht ist, wie lange es dauert und was der Interessent mitbringen soll. Nimm die Sorge, dass es ein Verkaufsgespräch wird, ernst.
45. Bestehende Seite gegen ein Ziel prüfen
Hier ist meine Seite: [Text]. Ziel der Seite ist [Ziel]. Nenne alles, was von diesem Ziel ablenkt, und alles, was dafür fehlt. Sortiere nach Wirkung. Sag mir die eine Änderung, mit der ich anfangen sollte.
46. Mobile-Fassung kürzen
Hier ist mein Seitentext: [Text]. Erstell eine Fassung für kleine Bildschirme. Kürzere Absätze, frühere Zwischenüberschriften, die Kernaussage in den ersten drei Zeilen. Der Inhalt bleibt gleich.
47. Zwischenüberschriften nachschärfen
Hier sind die Zwischenüberschriften meiner Seite: [Liste]. Schreib sie so um, dass jemand nur durch das Überfliegen der Überschriften versteht, worum es geht und was er tun soll. Keine Ein-Wort-Überschriften.
48. Ansprache von Sie auf Du umstellen
Stell diesen Text von Sie auf Du um: [Text]. Achte darauf, dass er dabei nicht kumpelhaft wird. Nenne mir am Ende drei Stellen, an denen die Höflichkeitsform besser funktioniert hätte, falls es solche gibt.
49. Angebot für Wiederkehrer
Auf meiner Seite landen auch Leute, die schon Kunde waren. Schreib einen kurzen Abschnitt für sie, der nicht nach Neukundenwerbung klingt. Maximal 80 Wörter.
50. Rechtliche Pflichtangaben verständlich
Formuliere die Hinweise zu [Thema, etwa Widerruf oder Datenverarbeitung] in verständlichem Deutsch, ohne den Inhalt zu verändern. Kennzeichne jede Stelle, an der ich einen Anwalt gegenlesen lassen sollte.
51. Seitentitel für den Browser-Tab
Meine Seiten sind: [Liste der Seiten]. Schreib je einen Titel mit maximal 60 Zeichen, der auch im Browser-Tab noch erkennbar ist. Der Firmenname steht hinten oder gar nicht.
52. Website-Text laut lesen lassen
Lies diesen Text so, wie ihn jemand vorlesen würde: [Text]. Markiere jede Stelle, an der man beim Vorlesen stolpert, Luft holen muss oder den Faden verliert. Schlag zu jeder Stelle eine flüssigere Fassung vor.
Der Engpass bei Social Media ist selten das Schreiben. Es ist die Frage, worüber du diese Woche überhaupt schreiben sollst. Die ersten Prompts in diesem Abschnitt lösen das.
53. LinkedIn-Post aus einer losen Idee
Ich habe eine Beobachtung aus meinem Arbeitsalltag: [Beobachtung in zwei bis drei Sätzen]. Mach daraus einen LinkedIn-Post für [Zielgruppe]. Erste Zeile ist eine konkrete Aussage, keine Frage. Danach der Gedanke in kurzen Absätzen. Am Ende eine Frage an die Leser. Maximal 180 Wörter. Keine Emojis, keine Aufzählungspunkte, keine Hashtag-Wolke.
54. Ein Thema, fünf Blickwinkel
Thema: [Thema]. Entwickle fünf verschiedene Blickwinkel darauf für Social Media: eine These, eine Fehlerkorrektur, eine Zahl mit Einordnung, eine persönliche Geschichte, ein Vorher-Nachher. Schreib zu jedem Blickwinkel nur die erste Zeile, damit ich auswählen kann.
55. Kurzvideo-Skript
Schreib ein Skript für ein 45-Sekunden-Video zum Thema [Thema] für [Zielgruppe]. Struktur: Aufhänger in den ersten drei Sekunden, dann drei Punkte, dann ein Schlusssatz. Schreib gesprochene Sprache, keine Schriftsprache. Markiere in eckigen Klammern, was im Bild zu sehen sein soll.
56. Themenvorrat für einen Monat
Meine Zielgruppe ist [Beschreibung], ihr größtes Problem ist [Problem]. Entwickle zwanzig Themen für Social-Media-Posts. Ordne sie vier Rubriken zu, die ich dauerhaft weiterführen kann. Keine Themen, die eine Studie oder Recherche brauchen.
57. Erste Zeile testen
Hier ist mein Post: [Text]. Schreib zwölf Alternativen für die erste Zeile. Vier nennen ein konkretes Detail, vier widersprechen einer verbreiteten Annahme, vier setzen mitten in einer Szene ein. Keine Frage als erste Zeile.
58. Fachtext in einen Post verwandeln
Hier ist ein längerer Fachtext von mir: [Text]. Zieh die eine Aussage heraus, die für [Zielgruppe] am nützlichsten ist, und mach daraus einen Post mit maximal 150 Wörtern. Der Rest des Textes wird nicht erwähnt.
59. Kommentar auf einen fremden Post
Hier ist ein Post aus meinem Netzwerk: [Text]. Schreib drei mögliche Kommentare von mir. Einer ergänzt einen konkreten Punkt, einer widerspricht höflich, einer erzählt eine kurze eigene Erfahrung. Je maximal 50 Wörter. Kein Lob ohne Inhalt.
60. Karussell-Gliederung
Thema: [Thema]. Plane ein Karussell mit acht Seiten für [Plattform]. Gib je Seite die Überschrift und maximal zwei Zeilen Text. Seite eins ist der Aufhänger, Seite acht sagt, was der Leser jetzt tun soll.
61. Instagram-Caption
Bild zeigt: [Beschreibung]. Schreib drei Captions für [Zielgruppe]. Eine erzählend, eine mit einem konkreten Tipp, eine mit einer Frage am Ende. Je maximal 120 Wörter. Hashtags getrennt am Ende, maximal acht, keine Reichweiten-Hashtags.
62. Aus einem Kundengespräch einen Post machen
Hier sind meine Notizen aus einem Kundengespräch: [Notizen]. Zieh daraus eine Beobachtung, die auch für andere gilt, und mach einen Post daraus. Der Kunde muss anonym bleiben und darf nicht erkennbar sein. Sag mir, welche Details du dafür verändert hast.
63. Serie planen
Ich will eine Postserie zu [Thema] starten. Entwirf sechs Folgen. Gib je Folge Titel, Kernaussage und den Satz, der zur nächsten Folge überleitet. Die Serie soll auch funktionieren, wenn jemand nur eine Folge sieht.
64. Post auf Länge kürzen
Hier ist mein Post mit [Anzahl] Wörtern: [Text]. Kürze auf 120 Wörter. Der Aufhänger und die Kernaussage bleiben. Sag mir, welchen Gedanken du geopfert hast.
65. Story-Abfolge
Ich will [Thema] als Story-Abfolge erzählen, fünf Bilder. Gib je Bild an, was zu sehen ist, welcher Text darauf steht und was gesprochen wird. Die letzte Story enthält eine konkrete Aufforderung.
66. Reaktion auf eine Branchennachricht
Nachricht: [Meldung mit Quelle]. Schreib einen Post, der die Nachricht in zwei Sätzen einordnet und danach sagt, was sie praktisch für [Zielgruppe] bedeutet. Keine Panikmache, keine Jubelstimmung. Maximal 160 Wörter.
67. Eigenen Fehler erzählen
Ich habe folgenden Fehler gemacht: [Beschreibung]. Mach daraus einen Post, der ehrlich bleibt, ohne larmoyant zu werden. Am Ende steht, was ich seitdem anders mache. Kein moralischer Schlusssatz.
68. Zahl mit Einordnung
Hier ist eine Zahl aus meinem Geschäft oder aus einer Quelle: [Zahl und Herkunft]. Bau einen Post darum. Erst die Zahl, dann warum sie überrascht, dann was sie für den Leser bedeutet. Nenne die Quelle im Text.
69. Häufige Frage öffentlich beantworten
Diese Frage bekomme ich ständig: [Frage]. Beantworte sie als Post so gründlich, dass ich künftig darauf verlinken kann. Maximal 250 Wörter, mit einer klaren Empfehlung am Ende.
70. Post für ein anderes Netzwerk umbauen
Hier ist mein LinkedIn-Post: [Text]. Bau ihn für [Zielplattform] um. Pass Länge, Ton und Absatzbau an. Sag mir in zwei Sätzen, was du geändert hast und warum.
71. Ohne Selbstdarstellung über Erfolg schreiben
Ich habe [Erfolg] erreicht. Schreib einen Post darüber, der nicht nach Angeberei klingt. Der Nutzen für den Leser steht im Vordergrund, mein Ergebnis ist nur der Anlass. Maximal 150 Wörter.
72. Zwei Meinungen gegenüberstellen
Streitfrage: [Frage]. Formuliere die zwei stärksten gegensätzlichen Positionen in je vier Sätzen. Sag danach, welche ich vertrete und warum, auf Basis von: [meine Haltung].
73. Wochenrückblick
Hier ist, was in meiner Arbeitswoche passiert ist: [Stichpunkte]. Mach daraus einen Post, der eine einzige Erkenntnis transportiert. Nicht alles erwähnen. Sag mir, welche Punkte du weggelassen hast.
74. Anleitung in Postlänge
Erklär [Vorgang] in einem Post so, dass jemand es danach selbst kann. Nummerierte Schritte, maximal sechs, je ein Satz. Am Ende ein Hinweis auf die häufigste Stolperstelle.
75. Zitat aus dem eigenen Text ziehen
Hier ist ein längerer Text von mir: [Text]. Zieh die fünf Sätze heraus, die alleinstehend als Zitatbild funktionieren. Sortiere danach, wie gut sie ohne Kontext verständlich sind.
76. Auf Kritik reagieren
Jemand hat unter meinem Post das geschrieben: [Kommentar]. Formuliere drei mögliche Antworten. Eine sachlich klärend, eine, die den Punkt annimmt, eine, die freundlich beendet. Keine Rechtfertigung, keine Ironie.
77. Post aus einem Blogartikel
Hier ist mein Blogartikel: [Text oder Link-Inhalt]. Entwickle drei Posts daraus, die je einen anderen Teil aufgreifen und für sich funktionieren. Keiner darf klingen wie eine Anreißerzeile für den Artikel.
78. Terminankündigung
Ich veranstalte [Termin] am [Datum] für [Zielgruppe]. Schreib die Ankündigung. Zuerst der Grund hinzugehen, dann die Fakten, dann die Anmeldung. Maximal 130 Wörter, ohne Ausrufezeichen.
79. Umfrage formulieren
Ich will von meiner Zielgruppe wissen: [Erkenntnisinteresse]. Formuliere eine Umfrage mit vier Antwortoptionen, die sich klar unterscheiden und keine Option offensichtlich richtig macht. Dazu zwei Sätze Einleitung.
80. Profiltext schärfen
Hier ist mein aktueller Profiltext auf [Plattform]: [Text]. Schreib ihn neu. Erste Zeile sagt, für wen ich was tue. Danach ein Beleg, dann eine konkrete nächste Handlung. Maximal 220 Zeichen für die Kopfzeile.
81. Aus einem Kommentar einen Post machen
Ich habe unter einem fremden Post das geschrieben: [Kommentar]. Bau daraus einen eigenständigen Post aus, ohne den Ursprungspost zu erwähnen. Ergänze ein eigenes Beispiel.
82. Post ohne Fachjargon
Hier ist mein Post: [Text]. Streich jeden Fachbegriff, den meine Zielgruppe [Beschreibung] nicht täglich benutzt. Ersetz ihn durch eine Umschreibung oder ein Bild aus ihrem Alltag. Zeig mir die Ersetzungen als Liste.
83. Aufhänger aus einer Alltagsszene
Thema: [Thema]. Erfinde vier Einstiegsszenen aus dem Alltag von [Zielgruppe], die zu diesem Thema hinführen. Je zwei bis drei Sätze. Konkrete Orte und Handlungen, keine allgemeinen Zustände.
84. Redaktionsplan aus Themen bauen
Hier sind meine Themen: [Liste]. Verteil sie auf vier Wochen bei [Anzahl] Posts pro Woche. Achte darauf, dass nicht zwei ähnliche Formate hintereinander kommen. Gib die Wochen als Tabelle aus.
E-Mail ist der Kanal, bei dem ChatGPT am schnellsten Zeit spart und am schnellsten peinlich wird. Die Prompts hier sind deshalb streng bei Ton und Länge.
85. Betreffzeilen, die nicht nach Werbung klingen
Inhalt der Mail: [Zusammenfassung]. Schreib zwölf Betreffzeilen, maximal 45 Zeichen. Vier davon neugierig, vier konkret nutzenorientiert, vier ungewöhnlich. Keine Ausrufezeichen, keine Wörter wie "exklusiv", "endlich" oder "Geheimnis". Bewerte am Ende selbst, welche drei am ehesten geöffnet werden und begründe kurz.
86. Rückgewinnung inaktiver Kontakte
Schreib eine Mail an Kontakte, die seit zwölf Monaten nichts von mir gekauft und meine letzten zehn Mails nicht geöffnet haben. Ziel ist eine Reaktion. Verkaufen sollst du hier nichts. Ton: ehrlich, leicht selbstironisch, ohne Betteln. Maximal 120 Wörter. Ende mit genau einer einfachen Frage.
87. Fünf-Mail-Sequenz planen
Plane eine Sequenz aus fünf Mails für [Angebot] an [Zielgruppe]. Gib pro Mail an: Ziel, Kernaussage, Betreffzeile, Versandabstand in Tagen. Die Sequenz soll ohne künstliche Verknappung auskommen. Schreib die Mails noch nicht aus, nur den Plan.
88. Willkommensmail
Jemand hat sich gerade für [Angebot oder Newsletter] eingetragen. Schreib die erste Mail. Sag, was ihn erwartet, wie oft, und gib ihm sofort etwas Nützliches mit. Maximal 150 Wörter. Keine Aufzählung meiner Leistungen.
89. Newsletter-Ausgabe aus Rohnotizen
Hier sind meine Notizen der Woche: [Notizen]. Bau daraus eine Newsletter-Ausgabe mit einem Hauptthema und maximal zwei Nebenpunkten. Der Einstieg ist eine konkrete Szene. Maximal 500 Wörter.
90. Angebotsmail an Bestandskunden
Ich biete [Angebot] an Kunden an, die schon [frühere Leistung] gekauft haben. Schreib die Mail. Nimm Bezug auf das Frühere, ohne es auszuwalzen. Der Preis steht drin. Maximal 180 Wörter.
91. Absage freundlich formulieren
Ich muss eine Anfrage ablehnen. Grund: [Grund]. Schreib die Absage. Klar, ohne Ausflüchte, mit einem konkreten Hinweis, wo die Person sonst weiterkommt. Maximal 100 Wörter.
92. Terminerinnerung
Termin: [Beschreibung, Datum, Uhrzeit, Ort oder Link]. Schreib eine Erinnerungsmail für 24 Stunden vorher. Die wichtigsten Angaben stehen in den ersten drei Zeilen. Sag, was der Empfänger vorbereiten soll.
93. Nachfassen nach einem Erstgespräch
Wir hatten ein Erstgespräch über [Thema]. Meine Notizen: [Notizen]. Schreib die Mail danach. Fass zusammen, was ich verstanden habe, nenne den nächsten Schritt und gib eine Frist ohne Druck. Maximal 160 Wörter.
94. Mail an einen kalten Kontakt
Ich will [Person, Rolle, Firma] anschreiben, weil [Grund]. Schreib die Mail. Erste Zeile zeigt, dass ich mich mit ihr beschäftigt habe. Danach mein Anliegen in einem Satz. Am Ende eine kleine Bitte, kein Termin. Maximal 90 Wörter.
95. Preiserhöhung ankündigen
Ich erhöhe meine Preise ab [Datum] von [alt] auf [neu]. Schreib die Mail an Bestandskunden. Sag den Grund ehrlich, nenne das Datum klar und sag, was bis dahin noch zum alten Preis geht. Keine Entschuldigung.
96. Feedback erbitten
Ein Kunde hat [Leistung] abgeschlossen. Schreib die Mail, in der ich um Feedback bitte. Stell genau drei Fragen, die mir wirklich helfen. Mach das Antworten leicht. Maximal 110 Wörter.
97. Newsletter-Betreff aus dem Inhalt ableiten
Hier ist meine fertige Newsletter-Ausgabe: [Text]. Schlag acht Betreffzeilen vor, die aus dem tatsächlichen Inhalt kommen und nichts versprechen, was drinnen nicht steht. Dazu je eine Vorschauzeile.
98. Lange Mail auf Kernaussage prüfen
Hier ist meine Mail: [Text]. Sag mir in einem Satz, was der Empfänger nach dem Lesen tun soll. Falls das aus dem Text nicht eindeutig hervorgeht, sag mir, woran es liegt, und schlag eine gekürzte Fassung vor.
99. Automatische Abwesenheitsnotiz
Ich bin von [Datum] bis [Datum] nicht erreichbar. Vertretung: [Angabe oder keine]. Schreib die Abwesenheitsnotiz. Sachlich, mit klarer Aussage, was in dringenden Fällen gilt. Maximal 60 Wörter.
100. Onboarding-Mail nach dem Kauf
Jemand hat gerade [Angebot] gekauft. Schreib die erste Mail danach. Bestätigung, was jetzt passiert, was von ihm gebraucht wird, wann er wieder von mir hört. Nummerierte Schritte, maximal fünf.
101. Mail-Sequenz für einen Lead Magnet
Jemand hat [Lead Magnet] heruntergeladen. Plane vier Folgemails über zwei Wochen. Gib je Mail Ziel, Kernaussage und Betreff an. Die erste liefert das Versprochene, die letzte macht ein Angebot.
102. Newsletter-Einstieg variieren
Hier sind die Einstiegsabsätze meiner letzten sechs Ausgaben: [Texte]. Sag mir, welches Muster sich wiederholt. Schlag vier andere Einstiegsarten vor, je mit einem ausformulierten Beispiel zu [Thema].
103. Kündigungsbestätigung
Ein Kunde kündigt [Leistung]. Schreib die Bestätigung. Bestätige sachlich, bedanke dich kurz, nenne, was mit seinen Daten passiert, und lass eine Tür offen, ohne zu werben. Maximal 90 Wörter.
104. Erinnerung an eine offene Rechnung
Rechnung [Nummer] über [Betrag] ist seit [Zeitraum] offen. Schreib die erste Erinnerung. Freundlich, ohne Vorwurf, mit allen Angaben zum Bezahlen. Maximal 80 Wörter. Schreib danach eine zweite, deutlichere Fassung für zwei Wochen später.
105. Mail auf Ton prüfen
Prüfe diese Mail auf den Ton: [Text]. Markiere jede Stelle, die schroff, unsicher oder überfreundlich wirkt. Gib zu jeder eine ausgewogenere Formulierung.
106. Umfrage an die Liste
Ich will von meiner Liste wissen: [Erkenntnisinteresse]. Schreib die Mail dazu. Sag, warum ich frage, wie lange es dauert und was der Empfänger davon hat. Maximal 100 Wörter.
107. Ankündigung einer Pause
Ich pausiere meinen Newsletter für [Zeitraum]. Grund: [Grund]. Schreib die Mail. Ehrlich, kurz, ohne Drama. Sag, wann es weitergeht und was in der Zwischenzeit gilt.
108. Betreff und Vorschauzeile aufeinander abstimmen
Betreff: "[Text]". Schreib acht passende Vorschauzeilen, die den Betreff ergänzen und nicht wiederholen. Maximal 90 Zeichen je Zeile.
109. Wiederkehrende Mail zur Vorlage machen
Hier ist eine Mail, die ich ständig ähnlich schreibe: [Text]. Bau daraus eine Vorlage mit Platzhaltern in eckigen Klammern. Sag mir, welche Stellen ich jedes Mal anpassen muss, damit sie nicht nach Serienbrief klingt.
110. Segment-Ansprache unterscheiden
Ich habe zwei Gruppen auf meiner Liste: [Gruppe A] und [Gruppe B]. Hier ist meine Mail: [Text]. Schreib zwei Fassungen, die sich in Einstieg und Beispiel unterscheiden, im Angebot aber gleich bleiben.
Blog und SEO
Beim Bloggen ist ChatGPT als Rohtextmaschine schwach und als Strukturhilfe stark. Deshalb liegt der Schwerpunkt hier auf Gliederung, Prüfung und Nacharbeit.
111. Gliederung, die zur Suchabsicht passt
Keyword: [Keyword]. Zielgruppe: [Zielgruppe]. Entwirf eine Artikelgliederung mit H2- und H3-Überschriften. Jede H2 beantwortet eine Frage, die jemand mit diesem Suchbegriff hat. Schreib hinter jede Überschrift in Klammern, was in diesem Abschnitt konkret drinstehen muss. Keine Einleitung im Sinne von "Was ist X", falls die Zielgruppe das längst weiß.
112. Rohtext, der nicht nach KI klingt
Schreib den Abschnitt [Überschrift] mit etwa 300 Wörtern. Regeln: keine Gedankenstriche als Einschub, keine Aufzählung von drei Adjektiven, keine Sätze über 20 Wörter, keine Einleitungsfloskeln. Schreib in der Du-Form. Nenne mindestens ein konkretes Beispiel aus dem Alltag von [Zielgruppe].
113. Meta-Angaben mit Zeichenzählung
Artikel: [Thema und Kernaussage]. Schreib fünf Title-Tags mit 55 bis 60 Zeichen und fünf Meta-Descriptions mit 150 bis 155 Zeichen. Das Keyword [Keyword] steht im Title möglichst weit vorne. Zähl bei jedem Vorschlag die Zeichen mit und schreib die Zahl dahinter.
114. Suchabsicht bestimmen
Keyword: [Keyword]. Hier sind die Titel der ersten zehn Google-Ergebnisse: [Titel]. Sag mir, welche Absicht dahintersteckt und welches Format gewinnen kann. Falls die Ergebnisse uneinheitlich sind, sag mir das und was daraus folgt.
115. Content Gap gegen die Konkurrenz
Hier sind die Gliederungen der drei bestplatzierten Artikel zu [Keyword]: [Gliederungen]. Nenne fünf Themen, die keiner abdeckt, und sag zu jedem, ob es für [Zielgruppe] wirklich zählt.
116. Einleitung ohne Aufwärmrunde
Thema: [Thema]. Schreib sechs Einleitungen mit je maximal 60 Wörtern. Jede startet anders: mit einer Zahl, einer Szene, einem Widerspruch, einer Frage des Lesers, einem Zitat, einer direkten Behauptung. Keine allgemeine Hinführung.
117. FAQ-Block aus echten Suchfragen
Hier sind die Fragen aus der Google-Box zu [Keyword]: [Fragen]. Beantworte jede in 40 bis 60 Wörtern, direkt im ersten Satz. Ergänze zwei Fragen, die für [Zielgruppe] wichtiger sind als die gelisteten.
118. Alten Artikel auffrischen
Hier ist mein Artikel von [Datum]: [Text]. Markiere alles, was sachlich veraltet sein könnte, alles, was heute anders gesehen wird, und alles, was fehlt. Sortiere nach Aufwand. Sag mir, was ich in 30 Minuten erledigen kann.
119. Interne Verlinkung planen
Hier ist mein neuer Artikel: [Thema und Gliederung]. Hier sind meine bestehenden Artikel: [Liste mit Titeln]. Schlag fünf interne Links vor. Gib je Link an: von welcher Stelle, auf welchen Artikel, mit welchem Ankertext. Kein Ankertext wie "hier".
120. Absatz auf Lesbarkeit prüfen
Prüfe diesen Text: [Text]. Gib mir die durchschnittliche Satzlänge, die längsten drei Sätze und jede Passivkonstruktion. Schlag zu jedem Fund eine Alternative vor.
121. Gliederung gegen die eigene Erfahrung prüfen
Hier ist meine Gliederung: [Gliederung]. Frag mich zu jedem Abschnitt, welches eigene Beispiel oder welche eigene Zahl ich dort einbauen kann. Stell die Fragen einzeln und warte auf meine Antwort.
122. Definitionsabsatz für die Antwortbox
Begriff: [Begriff]. Schreib einen Absatz mit genau 40 bis 60 Wörtern, der den Begriff so beantwortet, dass er allein stehen kann. Erster Satz enthält den Begriff und die Definition. Keine Werbung, keine Rückfrage.
123. Vergleichstabelle für einen Artikel
Ich vergleiche [Objekte] für [Zielgruppe]. Bau eine Tabelle mit maximal sechs Kriterien, die für die Entscheidung zählen. Fülle sie nur mit Angaben, die ich dir liefere. Markiere jede Zelle, für die du eine Angabe von mir brauchst.
124. Fachtext für Laien übersetzen
Hier ist ein Fachtext: [Text]. Erklär den Inhalt für [Zielgruppe] ohne Fachbegriffe. Wo ein Fachbegriff nötig bleibt, führ ihn mit einer kurzen Erklärung ein. Die Länge darf gleich bleiben.
125. Struktur für einen Übersichtsartikel
Ich will einen Übersichtsartikel zu [Thema], der auf meine bestehenden Artikel verweist. Hier sind sie: [Liste]. Entwirf die Struktur, in der jeder bestehende Artikel eine sinnvolle Stelle bekommt. Sag mir, wo Lücken bleiben.
126. Überschriften nachschärfen
Hier sind die H2 meines Artikels: [Liste]. Schreib sie so um, dass jede für sich verständlich ist und eine Frage beantwortet. Keine Ein-Wort-Überschriften, keine Überschrift, die nur den Keyword-Begriff wiederholt.
127. Quellenlage prüfen
Hier ist mein Artikelentwurf: [Text]. Markiere jede Behauptung, die eine Quelle bräuchte, und jede Zahl ohne Herkunft. Sag mir zu jeder, welche Art von Quelle passen würde. Erfinde keine Quellen.
128. Artikel auf eine Zielgruppe zuschneiden
Hier ist mein allgemeiner Artikel: [Text]. Schreib ihn für [enge Zielgruppe] um. Tausch die Beispiele, pass den Ton an, streich, was für diese Gruppe irrelevant ist. Sag mir, was du gestrichen hast.
129. Gliederung kürzen
Hier ist meine Gliederung mit [Anzahl] Abschnitten: [Gliederung]. Kürze auf sechs H2. Sag mir, was du zusammengelegt und was du gestrichen hast, jeweils mit Begründung.
130. Aus einem Artikel eine Checkliste ziehen
Hier ist mein Artikel: [Text]. Zieh daraus eine Checkliste mit maximal zwölf Punkten, die jemand abarbeiten kann, ohne den Artikel gelesen zu haben. Jeder Punkt beginnt mit einem Verb.
131. Bildideen zum Artikel
Hier ist meine Gliederung: [Gliederung]. Schlag zu jedem Abschnitt vor, ob ein Bild hilft und welches. Wo ein Bild nur Deko wäre, sag das. Formuliere für die sinnvollen je einen Alt-Text mit maximal 125 Zeichen.
132. Keyword-Varianten sammeln
Hauptkeyword: [Keyword]. Nenne zwanzig verwandte Begriffe, die im Text natürlich vorkommen sollten, wenn der Artikel das Thema wirklich abdeckt. Ordne sie in Gruppen. Keine Suchvolumen erfinden.
133. Doppelte Inhalte finden
Hier sind zwei Artikel von mir: [Text A] und [Text B]. Sag mir, wo sie sich überschneiden. Schlag vor, welcher der beiden welches Thema behalten sollte und was jeweils gestrichen wird.
134. Fazit ohne Motivationsbogen
Hier ist mein Artikel: [Text]. Schreib ein Fazit mit maximal 120 Wörtern. Es fasst zusammen, nennt die eine Handlung für diese Woche und hört dann auf. Kein Aufruf, keine Vision, keine Frage.
135. Absatzrhythmus prüfen
Hier ist mein Text: [Text]. Zeig mir die Wortzahl je Absatz als Liste. Markiere Stellen, an denen fünf oder mehr Absätze gleich lang sind, und schlag vor, wo ich brechen oder zusammenziehen sollte.
136. Beispiel für eine abstrakte Aussage
Hier ist ein Satz aus meinem Artikel: "[Satz]". Er ist zu abstrakt. Schlag vier konkrete Beispiele aus dem Alltag von [Zielgruppe] vor, die ihn belegen. Mit Zahlen, Orten oder Handlungen.
137. Artikel gegen die Suchergebnisse prüfen
Mein Artikel: [Gliederung]. Die aktuellen Suchergebnisse zu [Keyword]: [Titel und Kurzbeschreibungen]. Sag mir, wo mein Artikel dasselbe sagt wie alle anderen und wo er etwas Eigenes hat. Sei streng.
138. Aktualisierungshinweis formulieren
Ich habe meinen Artikel zu [Thema] am [Datum] überarbeitet. Geändert habe ich: [Änderungen]. Formuliere einen kurzen Hinweis für den Leser, der sagt, was neu ist. Maximal 40 Wörter.
139. Serie aus einem großen Thema
Thema: [Thema]. Es ist zu groß für einen Artikel. Schneide es in fünf Artikel. Gib je Artikel Titel, Zielkeyword-Idee und die eine Frage, die er beantwortet. Sag, welcher zuerst erscheinen sollte und warum.
140. Text auf eigene Stimme prüfen
Hier sind drei ältere Texte von mir: [Texte]. Und hier ein neuer Entwurf: [Entwurf]. Sag mir, an welchen Stellen der Entwurf nicht nach mir klingt. Nenne konkrete Wörter und Satzmuster, die ich sonst nie benutze.
Kundengespräch und Verkauf
Diese Prompts sind die mit dem direktesten Geldbezug. Sie ersetzen kein Verkaufsgespräch, sie bereiten es vor.
141. Angebot aus Gesprächsnotizen
Hier sind meine Notizen aus dem Erstgespräch: [Notizen]. Schreib daraus ein Angebot. Struktur: Was ich verstanden habe, was ich vorschlage, was es kostet, wie es weitergeht. Der erste Teil muss die Worte des Kunden aufgreifen, nicht meine. Maximal eine Seite.
142. Einwände vorbereiten
Ich verkaufe [Leistung] zu [Preis] an [Zielgruppe]. Nenne die zehn häufigsten Einwände. Schreib zu jedem eine Antwort, die den Einwand ernst nimmt und nicht wegdiskutiert. Bei zwei Einwänden soll die Antwort lauten, dass mein Angebot dann nicht passt. Sag mir, welche zwei du gewählt hast.
143. Nachfassen ohne Druck
Ich habe vor [Zeitraum] ein Angebot über [Leistung] geschickt und nichts gehört. Schreib eine kurze Nachfass-Mail, maximal 80 Wörter, die dem Empfänger einen einfachen Ausweg lässt. Kein "ich wollte nur nochmal nachhaken", keine künstliche Frist.
144. Preisgespräch simulieren
Spiel einen Interessenten, der mein Angebot [Beschreibung, Preis] zu teuer findet. Bleib in der Rolle und antworte jeweils auf meine Erwiderung. Sei hartnäckig, aber fair. Nach fünf Runden brich ab und sag mir, wo ich schwach argumentiert habe.
145. Angebot auf Verständlichkeit prüfen
Hier ist mein Angebot: [Text]. Lies es als Kunde, der nur 90 Sekunden Zeit hat. Sag mir, was du verstanden hast, was unklar bleibt und was dich zögern lässt.
146. Leistungsumfang abgrenzen
Ich biete [Leistung] für [Preis]. Formuliere den Abschnitt "Nicht enthalten" mit sechs Punkten. Sachlich, ohne abschreckend zu wirken. Zu jedem Punkt in Klammern, was es kosten würde, es dazuzunehmen.
147. Vorqualifizierungsfragen
Bevor ich ein Erstgespräch annehme, will ich wissen, ob es passt. Formuliere fünf Fragen für ein kurzes Formular. Jede Frage muss mir eine echte Entscheidung ermöglichen. Keine Frage, die jeder positiv beantwortet.
148. Verhandlungsspielraum festlegen
Mein Angebot: [Leistung, Preis]. Nenne vier Dinge, bei denen ich nachgeben kann, ohne den Preis zu senken, und zwei, bei denen ich nicht nachgeben sollte. Begründe jeweils kurz.
149. Gesprächsnotizen strukturieren
Hier sind meine Rohnotizen aus einem Kundengespräch: [Notizen]. Sortiere sie nach: Ausgangslage, genannte Probleme, Wünsche, Budget-Signale, offene Fragen. Markiere, was ich beim nächsten Mal noch klären muss.
150. Angebot in zwei Varianten
Anforderung des Kunden: [Beschreibung]. Entwirf zwei Angebotsvarianten, eine schlanke und eine umfassende. Gib je Umfang, Preisvorschlag und den Satz, mit dem ich sie im Gespräch vorstelle.
151. Warum jetzt beantworten
Mein Angebot: [Beschreibung]. Formuliere vier ehrliche Gründe, warum ein Interessent jetzt und nicht in sechs Monaten starten sollte. Keine erfundene Verknappung. Wenn es keinen guten Grund gibt, sag mir das.
152. Nach einer Absage nachfassen
Ein Interessent hat abgesagt mit der Begründung: [Begründung]. Schreib eine kurze Mail, die die Absage annimmt und eine sinnvolle Tür offen lässt. Maximal 70 Wörter. Kein neues Angebot.
153. Empfehlung erbitten
Ein Kunde ist zufrieden mit [Leistung]. Schreib die Mail, in der ich um eine Empfehlung bitte. Mach konkret, wen ich suche, damit er weiß, an wen er denken soll. Maximal 100 Wörter.
154. Angebotsnachverfolgung planen
Ich habe ein Angebot über [Leistung] verschickt. Plane die Nachverfolgung über vier Wochen. Gib je Kontakt an: Zeitpunkt, Kanal, Anlass, maximale Länge. Der letzte Kontakt beendet den Vorgang sauber.
155. Einwand "keine Zeit" behandeln
Ein Interessent sagt, er habe keine Zeit für [Leistung]. Formuliere drei Antworten. Eine stellt eine Rückfrage, eine rechnet den Zeitaufwand konkret vor, eine akzeptiert den Einwand und schlägt einen späteren Zeitpunkt vor.
156. Aus dem Gespräch eine Referenzfrage machen
Hier ist, was ein Kunde über die Zusammenarbeit gesagt hat: [Zitat oder Notiz]. Formuliere drei Nachfragen, mit denen ich daraus eine Referenz mit einer konkreten Zahl bekomme.
157. Angebotsbegleitmail
Ich verschicke ein Angebot als Anhang. Schreib die Mail dazu. Sag in drei Sätzen, was drin ist, worauf er zuerst schauen soll und bis wann ich eine Rückmeldung brauche. Maximal 90 Wörter.
158. Verkaufsgespräch strukturieren
Bau mir einen Ablauf für ein 45-minütiges Verkaufsgespräch zu [Leistung]. Mit Zeitangaben. Nenne je Abschnitt das Ziel und eine Frage, die den Übergang macht. Am Ende die Frage, mit der ich zum Abschluss komme.
159. Kundeneinwand aus der Mail herauslesen
Hier ist die Mail eines Interessenten: [Text]. Sag mir, welcher Einwand darin steckt, auch wenn er nicht ausgesprochen wird. Formuliere eine Antwort, die ihn aufgreift, ohne ihn bloßzustellen.
160. Zahlungsbedingungen formulieren
Auftragswert [Betrag], Laufzeit [Zeitraum]. Schlag drei Zahlungsmodelle vor. Nenne je Modell den Vorteil für mich, den Vorteil für den Kunden und das Risiko.
161. Auftragsbestätigung
Ein Kunde hat [Leistung] zu [Preis] beauftragt. Schreib die Bestätigung. Umfang, Termine, was ich von ihm brauche, wann ich mich wieder melde. Nummeriert, maximal 200 Wörter.
162. Nach Projektende abschließen
Projekt [Beschreibung] ist abgeschlossen. Schreib die Abschlussmail. Fass zusammen, was erreicht wurde, nenne, was der Kunde jetzt selbst weiterführen kann, und lass genau eine Tür für die nächste Zusammenarbeit offen.
Organisation und Analyse
Hier ist ChatGPT am nützlichsten und wird am seltensten eingesetzt. Die Prompts drehen sich darum, aus Material eine Entscheidung zu machen.
163. Woche nach Umsatzbeitrag sortieren
Hier ist meine Aufgabenliste: [Liste]. Sortiere sie nach dem Beitrag zum Umsatz in den nächsten 90 Tagen. Markiere alles, was ich streichen oder abgeben kann. Sag mir am Ende die drei Aufgaben, mit denen ich Montagmorgen anfangen sollte, und begründe in je einem Satz.
164. Zahlen einordnen statt zusammenfassen
Hier sind meine Zahlen: [Daten]. Fasse sie nicht zusammen. Nenne stattdessen die drei Auffälligkeiten, die mir wahrscheinlich entgangen sind, und formuliere zu jeder eine Frage, die ich mir stellen sollte.
165. Langes Dokument nutzbar machen
Hier ist ein Dokument: [Text oder Datei]. Erstelle eine Übersicht mit maximal zehn Punkten. Markiere bei jedem Punkt, ob er eine Entscheidung von mir verlangt, eine Aufgabe auslöst oder nur zur Kenntnis dient.
166. Entscheidung vorbereiten
Ich stehe vor dieser Entscheidung: [Beschreibung]. Stell mir acht Fragen, die ich beantwortet haben sollte, bevor ich entscheide. Stell sie einzeln. Fass am Ende zusammen, wohin meine Antworten deuten, ohne mir die Entscheidung abzunehmen.
167. Angebotskalkulation prüfen
Ich kalkuliere [Leistung] mit [Aufwand] zu [Preis]. Nenne alles, was ich im Aufwand erfahrungsgemäß vergesse. Rechne mir vor, wie sich mein Stundensatz ändert, wenn der Aufwand um 30 Prozent steigt.
168. Wiederkehrende Aufgaben finden
Hier ist meine Aufgabenliste der letzten vier Wochen: [Liste]. Finde alles, was sich wiederholt. Sortiere nach Häufigkeit mal Zeitaufwand. Sag mir bei den obersten drei, ob sich eine Vorlage, eine Automatisierung oder ein Weglassen lohnt.
169. Meeting-Notizen zu Aufgaben
Hier sind meine Notizen aus einer Besprechung: [Notizen]. Zieh alle Aufgaben heraus. Gib je Aufgabe an: wer, was, bis wann. Wo eine Angabe fehlt, schreib "offen" und formuliere die Rückfrage.
170. Monatsauswertung
Hier sind meine Zahlen für [Monat]: [Daten]. Und für den Vormonat: [Daten]. Schreib eine kurze Auswertung mit drei Beobachtungen und einer Empfehlung. Keine Prozentangabe ohne absolute Zahl daneben.
171. Kundenanfragen clustern
Hier sind die letzten [Anzahl] Anfragen: [Texte]. Ordne sie in maximal fünf Gruppen. Gib je Gruppe einen Namen, die Anzahl und einen typischen Satz daraus. Sag mir, welche Gruppe ich mit einem eigenen Angebot bedienen könnte.
172. Quartal planen
Mein Ziel für das nächste Quartal: [Ziel]. Meine verfügbare Zeit: [Angabe]. Entwirf einen Plan mit maximal drei Vorhaben. Gib je Vorhaben den ersten Schritt, ein Zwischenergebnis nach der Hälfte und ein Abbruchkriterium.
173. Abos und Werkzeuge ausmisten
Hier sind meine laufenden Abos und Werkzeuge: [Liste mit Kosten]. Sag mir, welche sich in der Funktion überschneiden, welches ich vermutlich nicht nutze und welche Frage ich mir zu jedem stellen sollte. Rechne die Jahressumme aus.
174. Angebotsvergleich von Dienstleistern
Ich habe drei Angebote für [Leistung]: [Angebote]. Bau eine Vergleichstabelle mit den Kriterien, die für mich zählen. Nenne bei jedem Angebot die eine Frage, die ich vor der Entscheidung stellen sollte.
175. Zeitfresser identifizieren
Hier ist eine Woche aus meinem Kalender: [Einträge]. Rechne aus, wie viel Zeit auf welche Art von Tätigkeit fällt. Nenne die zwei Blöcke, bei denen sich eine Änderung am meisten lohnt.
176. Prozess aufschreiben
Ich mache [Tätigkeit] regelmäßig, aber es steht nirgends. Frag mich Schritt für Schritt danach, immer eine Frage. Am Ende schreibst du eine Anleitung, mit der jemand anderes es übernehmen könnte.
177. Risiken vor dem Projektstart
Projekt: [Beschreibung]. Nenne die acht wahrscheinlichsten Gründe, warum es schiefgeht. Sortiere nach Eintrittswahrscheinlichkeit. Nenne zu den obersten drei je eine Vorkehrung, die ich vorher treffen kann.
178. Jahresrückblick aus Daten
Hier sind meine Zahlen des Jahres: [Daten]. Und hier meine Ziele von damals: [Ziele]. Sag mir nüchtern, was erreicht wurde und was nicht. Nenne bei den verfehlten Zielen die wahrscheinlichste Ursache aus den Daten.
179. Aus Feedback Muster ziehen
Hier sind Rückmeldungen von Kunden: [Texte]. Finde die Muster. Nenne die drei häufigsten Lobpunkte und die drei häufigsten Kritikpunkte, je mit einem Originalzitat. Sag mir, welcher Kritikpunkt am billigsten zu beheben ist.
180. Preisliste gegen den Aufwand prüfen
Hier sind meine Angebote mit Preisen: [Liste]. Und hier der tatsächliche Zeitaufwand je Angebot: [Angaben]. Rechne den effektiven Stundensatz aus. Sag mir, welches Angebot ich streichen oder teurer machen sollte.
181. Recherche zusammenfassen
Hier sind mehrere Quellen zu [Thema]: [Texte]. Fass die Kernaussagen zusammen. Markiere, wo sich die Quellen widersprechen, und sag, welche Frage dadurch offenbleibt. Erfinde nichts dazu.
182. Vertretungsregelung
Ich bin von [Datum] bis [Datum] weg. Meine laufenden Vorgänge: [Liste]. Sag mir, was vorher erledigt sein muss, was warten kann und was jemand anderes übernehmen müsste. Formuliere für den letzten Punkt eine Übergabenotiz.
183. Aus Notizen ein Konzept
Hier sind meine losen Gedanken zu [Thema]: [Notizen]. Bau daraus ein Konzept mit Ausgangslage, Vorschlag, Ablauf und Aufwand. Wo mir Angaben fehlen, stell mir die Frage, statt zu raten.
184. Kennzahlen festlegen
Mein Ziel: [Ziel]. Schlag drei Kennzahlen vor, an denen ich den Fortschritt monatlich ablesen kann. Zu jeder: woher ich die Zahl bekomme und ab welchem Wert ich gegensteuern sollte.
185. Aufgabenliste entrümpeln
Hier ist meine Aufgabenliste: [Liste]. Sortiere in drei Töpfe: diese Woche, irgendwann konkret, nie. Sei streng beim dritten Topf. Begründe jede Zuordnung im Topf "nie" in einem Satz.
186. Wochenrückblick als Fünf-Minuten-Ritual
Stell mir sechs Fragen für einen Wochenrückblick, die ich in fünf Minuten beantworten kann. Sie sollen mir zeigen, ob ich an den richtigen Dingen gearbeitet habe. Keine Bewertungsskala, keine Stimmungsfragen.
Bilder mit ChatGPT
Bild-Prompts folgen einer anderen Logik als Text-Prompts. Statt Rolle und Format brauchst du Motiv, Stil, Bildausschnitt und Lichtstimmung. Der häufigste Fehler ist, zu wenig zu beschreiben und dann über das Ergebnis enttäuscht zu sein.
187. Produktfoto-Ersatz
Erstelle ein fotorealistisches Bild von [Produkt] auf einem [Untergrund]. Seitliches Tageslicht von links, weicher Schatten nach rechts. Hintergrund unscharf, ruhig, in [Farbe]. Quadratischer Bildausschnitt. Das Produkt füllt etwa 60 Prozent des Bildes. Keine Schrift im Bild, keine Menschen.
188. Erklärgrafik
Erstelle eine schlichte Infografik, die [Prozess] in vier Schritten zeigt. Nummerierte Kreise, durch Pfeile verbunden, waagerecht angeordnet. Beschriftung auf Deutsch: [Beschriftungen]. Farben: [Farbcodes]. Weißer Hintergrund, klare serifenlose Schrift, viel Weißraum. Querformat.
189. Social-Visual mit Zitat
Erstelle ein quadratisches Bild für Instagram. Hintergrund ist eine ruhige Fläche in [Farbe] mit leichter Struktur. Darauf steht mittig der Satz "[Zitat]" in einer klaren serifenlosen Schrift, gut lesbar, ohne Effekte. Unten rechts kleiner Platz für ein Logo. Keine weiteren Elemente.
190. Aufmacherbild für einen Artikel
Erstelle ein fotorealistisches Bild für einen Artikel über [Thema]. Zeige [Person oder Personen] bei [Tätigkeit] in [Umgebung]. Weiches Tageslicht durch ein Fenster. Im Hintergrund Tiefe durch [Regal, Pflanze, Fenster]. Querformat 16 zu 9, das Motiv füllt den Rahmen. Keine Schrift im Bild.
191. Vergleichsgrafik
Erstelle eine zweigeteilte Grafik. Links [Zustand A], rechts [Zustand B], getrennt durch eine senkrechte Linie. Über jeder Hälfte eine kurze Überschrift auf Deutsch. Gleicher Zeichenstil auf beiden Seiten, unterschiedliche Farbe. Flat Design, weißer Hintergrund.
192. Icon-Satz
Erstelle sechs Icons im gleichen Stil zu diesen Begriffen: [Begriffe]. Linienstil, gleichmäßige Strichstärke, ohne Füllung, in [Farbe]. Quadratisch angeordnet in zwei Reihen. Ohne Beschriftung, ohne Rahmen.
193. Hintergrund für eine Präsentation
Erstelle einen dezenten Hintergrund für eine Präsentationsfolie im Format 16 zu 9. Sehr ruhig, geringer Kontrast, in [Farbe], mit einer leichten Struktur oder einem weichen Verlauf. Die Mitte bleibt frei, damit Text darauf lesbar bleibt. Keine Motive, keine Schrift.
194. Szene aus dem Kundenalltag
Erstelle ein fotorealistisches Bild, das [Zielgruppe] in einer typischen Alltagssituation zeigt: [Situation]. Natürliches Licht, echte Arbeitsumgebung mit Gebrauchsspuren, keine aufgeräumte Werbeoptik. Querformat. Menschen von der Seite oder von hinten, Gesichter nicht im Mittelpunkt.
195. Diagramm aus meinen Zahlen
Erstelle ein einfaches Balkendiagramm mit diesen Werten: [Werte mit Beschriftung]. Waagerechte Balken, Beschriftung links, Werte am Balkenende. Eine Farbe für alle Balken, außer [hervorzuhebender Wert], der bekommt [Akzentfarbe]. Weißer Hintergrund, keine Gitterlinien.
196. Bestehendes Bild anpassen
Hier ist ein Bild: [Bild anhängen]. Ändere daran nur [gewünschte Änderung]. Alles andere bleibt gleich, besonders Licht, Bildausschnitt und Farbstimmung. Sag mir, falls die Änderung so nicht möglich ist.
197. Bildserie im gleichen Stil
Erstelle ein Bild zu [Motiv 1] mit diesen Stilvorgaben: [Stil, Farben, Licht, Ausschnitt]. Merk dir diese Vorgaben. Ich schicke gleich weitere Motive, die genauso aussehen sollen.
198. Freisteller für die Website
Erstelle [Motiv] freigestellt auf einheitlich weißem Hintergrund, ohne Schatten und ohne Spiegelung. Zentriert, mit gleichmäßigem Rand ringsum. Quadratisch. Das Motiv ist vollständig im Bild, nichts wird angeschnitten.
199. Bild für ein Kurzvideo-Vorschaubild
Erstelle ein Vorschaubild im Format 9 zu 16 zum Thema [Thema]. Ein klares Hauptmotiv im oberen Drittel, das untere Drittel bleibt ruhig für später eingefügten Text. Kräftige Farben, hoher Kontrast, damit es klein noch erkennbar ist. Keine Schrift im Bild.
200. Bild-Prompt aus einem fertigen Bild ableiten
Hier ist ein Bild, dessen Stil mir gefällt: [Bild anhängen]. Beschreib es so genau, dass ich mit deiner Beschreibung ein ähnliches Bild zu einem anderen Motiv erzeugen kann. Geh auf Licht, Farbstimmung, Bildausschnitt, Schärfentiefe und Stil ein.

Sortiert nach dem, was heute ansteht. Kategorien helfen dir dabei nicht.
Für den Schreibtisch: das CheatSheet
Die Sammlung oben steht vollständig auf dieser Seite. Leg dir ein Lesezeichen an, dann hast du sie neben ChatGPT immer offen.
Wenn du zusätzlich eine gedruckte Kurzreferenz für die tägliche Arbeit willst, liegt die in unserem ChatGPT CheatSheet 2026. Es passt auf eine Seite und enthält die Prompt-Bausteine und eine Master-Vorlage für deine eigenen Aufgaben. Das CheatSheet ist die Schnellübersicht, diese Sammlung hier ist die Bibliothek für den konkreten Fall.
Drei Fehler, die auch mit guten Prompts passieren
Du nimmst das erste Ergebnis. ChatGPT liefert beim ersten Durchgang selten das Beste. Eine einzige Nachfrage wie "Was wäre die ungewöhnlichere Variante?" hebt die Qualität oft mehr als ein längerer Prompt.
Du gibst keinen Kontext über dich. Wer seine Zielgruppe, seinen Ton und seine Grenzen einmal in den ChatGPT-Einstellungen hinterlegt, muss das nicht in jedem Prompt wiederholen. Das spart pro Prompt mehrere Zeilen. Wie du deine Texte dabei nach dir klingen lässt, steht in KI-Texte schreiben.
Du sammelst Prompts, statt sie zu benutzen. Auf Reddit fragt jemand im Subreddit r/PromptEngineering nach Werkzeugen zur Verwaltung von Prompts und wünscht sich Versionierung und Bewertung. Das ist ein Symptom. Wer mehr Zeit mit Sortieren als mit Anwenden verbringt, hat das Werkzeug zum Hobby gemacht. Fünf Prompts, die du auswendig kennst, schlagen 200, die du verwaltest.
Falls du bei den Bild-Prompts weitermachen willst: Wie du aus einem einzigen erzeugten Bild mehrere Kanalformate machst, zeigen wir in Aus einem ChatGPT-Bild vier fertige Kanal-Formate. Und wenn dir bei Website- und Blogtexten die Struktur fehlt, hilft Content erstellen mit KI weiter.
Häufige Fragen zu ChatGPT-Prompts auf Deutsch
Was sind die besten Prompts für ChatGPT?
Es gibt keinen besten Prompt, weil das Ergebnis von deiner Aufgabe abhängt. Wirksam sind Prompts, die eine Rolle festlegen, die Aufgabe genau beschreiben, Kontext liefern, ein Format vorgeben und mindestens eine Sache ausdrücklich verbieten. Prompts ohne Verbot liefern fast immer generische Texte.
Welche Prompts gibt es für ChatGPT auf Deutsch?
Deutschsprachige Prompts gibt es für alle gängigen Aufgaben, von Positionierung über Website-Texte und Social Media bis zu Auswertungen und Bildern. Wichtig ist, dass der Prompt selbst auf Deutsch formuliert ist. Übersetzte englische Prompts enthalten oft Formulierungen, die im Deutschen anders wirken.
Wie formuliere ich gute Prompts für ChatGPT?
Beschreibe zuerst, wer antworten soll, dann was entstehen soll. Ergänze den Kontext, also für wen und in welcher Situation. Gib das Format vor, etwa Länge und Aufbau. Schließe mit einer Einschränkung ab, also mit dem, was ChatGPT nicht tun soll.
Welche Vorlagen gibt es für ChatGPT-Prompts?
Vorlagen arbeiten mit Platzhaltern in eckigen Klammern, die du durch deine eigenen Angaben ersetzt. So bleibt die Struktur des Prompts erhalten, während der Inhalt zu deinem Fall passt. Alle 200 Prompts hier sind so aufgebaut.
Kann ich dieselben Prompts auch für Claude oder Gemini nutzen?
Die Struktur funktioniert bei allen großen Sprachmodellen. Unterschiede gibt es beim Ton und bei der Länge der Antworten. Claude hält sich meist genauer an Formatvorgaben, Gemini antwortet oft ausführlicher. Bei Bild-Prompts sind die Unterschiede deutlich größer, dort lohnt sich Ausprobieren.
Wie viele Prompts brauche ich wirklich?
Für den Alltag reichen zehn bis fünfzehn, die zu deinen wiederkehrenden Aufgaben passen. Eine große Sammlung ist als Nachschlagewerk sinnvoll, wenn eine ungewohnte Aufgabe ansteht. Als Arbeitsgrundlage taugt sie nicht.
Fazit
Die Menge an Prompts sagt nichts über das Ergebnis. Es kommt darauf an, ob der Prompt zu deiner konkreten Aufgabe passt und ob er sagt, was ChatGPT lassen soll. Such dir aus den 200 die zwei oder drei heraus, die zu deiner nächsten offenen Aufgabe passen, und arbeite damit diese Woche.
Wenn dir das Ergebnis nicht gefällt, liegt es fast nie am Modell. Es liegt meistens an einem fehlenden Baustein, und in neun von zehn Fällen ist es die Einschränkung.
Vom einzelnen Prompt zum fertigen System
Ein Prompt löst eine Aufgabe. Wenn du dein Marketing jede Woche mit KI erledigen willst, brauchst du mehr als eine Sammlung. Im Mango Marketing Booster bekommst du die App mit deinem fertigen KI-Marketing-System und Zugang zur Community. Dort kommt jede Woche ein neues Praxisbeispiel mit allen Schritten und Prompts zum Nachbauen dazu. Alle zwei Wochen triffst du uns im Praxis-Call. Der Booster kostet 79 € netto im Monat oder 790 € im Jahr.
Frisch gepresst: jeden Dienstag im Postfach
Jeden Dienstag kommt unser Newsletter „Frisch gepresst“. Darin stecken ein KI-Praxisbeispiel aus dem Alltag von Selbstständigen, News mit einem „Für dich heißt das“, ein Prompt der Woche und neue Artikel aus dem Blog.



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